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Die fkks cert gmbh bietet im Sinne der ganzheitlichen Aufgabenwahrnehmung das durch die DAkkS Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH akkreditierte Zertifizierungsprogramm Zertifizierung der Fachunternehmen des kathodischen Korrosionsschutz nach DVGW-Arbeitsblatt GW 11:2013 – Qualifikationsanforderungen für Fachunternehmen des kathodischen Korrosionsschutz – textgleich mit der fkks-Richtlinie Güteüberwachung allen interessierten Fachkreisen an.

Die DVGW GW11:2013 wurde wieder vom fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. zusammen mit vom Projektkreis GW 11 im Technischen Komitee Außenkorrosion des DVGW e.V. erarbeitet.

Die im März 2007 erschienene Europäische Norm DIN EN 15257:2007 – Kathodischer Korrosionsschutz – Qualifikation und Zertifizierung von für den kathodischen Korrosionsschutz geschultem Personal machte es erforderlich, die Ausgabe der DVGW GW11 vom Juli 2006 zu überarbeiten. Die Minimierung des Prüfungsaufwandes für die Fachfirmen und Erhöhung der Qualität soll durch die erneute Überarbeitung und eine bessere Abstimmung der fkks-Richtlinie Güteüberwachung:2013 und dem DVGW-Arbeitsblatt GW 11:2013 erreicht werden. Folgende Punkte standen bei der Überarbeitung im Fokus:

  • Erhöhung der Qualität der überprüften Fachfirmen
  • Anpassung der Tätigkeitsfelder an die Personenzertifizierung nach DIN EN 15257:2007
  • kein erheblicher zusätzlicher Aufwand für die Fachfirmen

Die gemeinsam erarbeitete Fassung enthält im Wesentlichen die formalen, personellen und sachlichen Voraussetzungen für Fachfirmen im Bereich des kathodischen Korrosionsschutzes. Die Unterteilung der Tätigkeiten nach unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern wurde in der letzten Fassung erstmals getätigt und hat sich in der Praxis bewährt. Deswegen wurde dies auch in dieser Fassung beibehalten. Auf Grund der besseren Abstimmung mit DIN EN 15257:2007 wurden die Tätigkeitsfelder jedoch geringfügig modifiziert.

Die fkks-Richtlinie Güteüberwachung:2013 / DVGW GW 11:2013 ist als Ergänzung zur DIN EN 15257:2007 bzw. DIN EN ISO 15257:2017 zu sehen. Im Rahmen der Präqualifikation, gemäß Vergaberichtlinien, ist die Leistungsfähigkeit der Fachfirmen zu überprüfen. Dies wird durch die Anwendung der DIN EN 15257:2007 allein nicht sichergestellt. Ebenso werden Fachkenntnisse des nationalen Regelwerkes durch die DIN EN 15257:2007 bzw. DIN EN ISO 15257:2017 nicht berücksichtigt. Im Vorfeld der Erstellung der Präqualifikationsanforderungen findet der Auftraggeber in der fkks-Richtlinie Güteüberwachung:2013 / DVGW-Arbeitsblatt GW 11:2013 ein Hilfsmittel, welches für den Bereich KKS bereits zusammengefasst den Nachweis der technischen und fachlichen Leistungsfähigkeit erbringt. Dies beinhaltet insbesondere:

  • Referenzen
  • technische Ausrüstung
  • das für die Leitung und Aufsicht vorgesehene Personal
  • andere, insbesondere für die Prüfung der Fachkunde geeignete Nachweise

In der DVGW GW 11:2013 wird nicht nur die Qualifikation von KKS-Personal erstmals definiert, darüber hinaus werden auch die Schulungsinhalte für die Fachkraft, den Sachkundigen und den Verantwortlichen Fachmann beschrieben. Die Prüfung soll wie bisher verlaufen. Sie findet vor Ort bei der zu prüfenden Fachfirma statt, wird von Experten durchgeführt und besteht aus einem Fachgespräch mit dem oder den Verantwortlichen Fachmännern sowie einer Unternehmensprüfung und soll alle 5 Jahre wiederholt werden. Somit ist sichergestellt, dass einerseits durch den Prüfungsablauf und andererseits durch den Wiederholungsturnus im Vergleich zum momentanen Stand, bei weiterhin hoher Qualität der Prüfung, keine zusätzlichen Kosten hinzukommen. Weiterhin werden Kriterien wie die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sicherheitstechnische Anforderungen und der Nachweis der Haftpflichtversicherung einbezogen. Zudem wird von den KKS-Fachfirmen ein Qualitätsmanagementsystem verlangt.

Um dies zu gewährleisten hat sich die fkks cert gmbh, als die deutsche Zertifizierungsstelle für den kathodischen Korrosionsschutz entschlossen, ein auf DIN EN ISO/IEC 17065:2012 basierendes akkreditiertes Zertifizierungsprogramm zur Überprüfung der Qualifikationsanforderungen für Fachunternehmen des kathodischen Korrosionsschutzes auf Grundlage der DVGW GW 11:2013 zu entwickeln und allen interessierten Kreisen anzubieten. Dieses Verfahren wurde von der DAkkS Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH entsprechend den Bestimmungen der Urkunde Nr. D-ZE-19397-01-00 akkreditiert.

Dabei entspricht das von der fkks cert gmbh angebotene Verfahren exakt der in der DVGW GW 11:2013 beschriebenen Vorgehensweise. Die wesentlichen Punkte, die in der aktuellen Version für das Verfahren festgelegt wurden und die auch so im akkreditierten Verfahren von der fkks cert gmbh angeboten werden, sehen dabei wie folgt aus:

  • Die Tätigkeitsfelder sind auf die Anwendungsbereiche der DIN EN 15257:2007 bzw. DIN EN ISO 15257:2017, welche die Qualifikationsgrade und Zertifizierung für im KKS eingesetztes Personal beschreibt, abgestimmt.
  • Die Fachfirmen müssen zukünftig ein Qualitätsmanagementsystem vorweisen um nachzuweisen, dass sie organisatorisch, fachlich und personell die Mindestanforderungen erfüllen.
  • Je nach Größe der Fachfirma muss diese eine Mindestanzahl an Verantwortlichen Fachmännern, Sachkundigen und Fachkräften aufweisen, wobei in dieser Ausgabe der DVGW GW 11:2013 erstmalig auch die Anforderungen an Sachkundige und Fachkräfte im Bereich des KKS definiert werden.
  • Die Prüfung erfolgt ausschließlich im Rahmen eines Vor-Ort-Audits, wobei neben der eigentlichen Firmenüberprüfung auch ein Fachgespräch mit dem/den Verantwortlichen Fachmann/-männern Teil der Prüfung ist.
  • Das Vor-Ort-Audit findet wie bisher alle 5 Jahre statt.


Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass mit diesem akkreditierten Verfahren eine weitere Kostensteigerung für Fachfirmen, die sich nach diesem Verfahren zertifizieren lassen wollen, verhindert werden konnte. Es war das erklärte Ziel des fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. mehr Fachfirmen als bisher in das Verfahren zu integrieren, die fachlichen Anforderungen weiter zu steigern, die inhaltliche Abstimmung mit DIN EN 15257:2007 bzw. DIN EN ISO 15257:2017 deutlich zu verbessern, aber eine Kostensteigerung für die Fachfirmen zu verhindern. Die Erfüllung dieser Ziele ist der fkks cert gmbh mit dem Angebot dieses akkreditieren Verfahrens gelungen.

Darüber hinaus nutzt die fkks cert gmbh in ihren Zertifizierungsangeboten den Tatbstand der besseren inhaltlichen Abstimmung zwischen DVGW GW 11:2013, DVGW GW101:2013 und DIN EN 15257:2007 bzw. DIN EN ISO 15257:2017, um auf Wunsch auch Zertifizierungspakete anbieten. Somit haben die Fachfirmen die Möglichkeit, ihre Zertifizierungsaufwendungen zu optimieren.

Die fkks cert gmbh ist die einzige Zertifizierungsstelle, die ein vollständig akkreditiertes Verfahren nach DIN EN 15257:2007 bzw. DIN EN ISO 15257:2017* anbietet. Sie hat mit diesem Verfahren bereits ihr überdurchschnittlich hohes Niveau zum Ausdruck gebracht. Und sie bietet auch das Verfahren nach DVGW GW 11:2013 als akkreditiertes Verfahren in entsprechend hoher Qualität an, so wie man das von der fkks cert gmbh gewohnt ist. Die hohe Kompetenz der durch die fkks cert gmbh zertifizierten Fachfirmen wird von der Auftraggeberseite wahrgenommen und ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für die Auftragserlangung. Geben Sie sich nicht mit weniger zufrieden.

Dokumente für das Verfahren

Zertifikatsantrag GW11_ZA
Zeichensatzung CERT_ZS
Prüfungsordnung GW11_ZP-PO
Preisliste GW11_PL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 


28.10.2017 11:09